Geld machen online?
Heute morgen der Blick auf mein Bankkonto. Wieder einmal kam keine gute Fee und hat hier meinen Kontostand von rot in…
Studium finanzieren
Ein Studium kostet Geld, doch mit der richtigen Strategie lässt sich die Finanzierung gut planen. Hier erfährst du, welche Wege dir offenstehen und wie du sie klug kombinierst.
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Geld verdienen ist immer in deinem Sinne. Denn Geld kann deinen Lebensunterhalt sichern und du kannst dir davon Essen…
Mit Ehrgeiz und Geduld kommt man ans Ziel. Geld machen im Internet kann demzufolge sehr facettenreich sein. Von zu…
Bafög ist für die meisten Studierenden der erste Gedanke, wenn es darum geht, das Studium zu finanzieren. Ob und wie viel man bekommt, hängt vom Einkommen der Eltern und der eigenen Wohnsituation ab. Klingt kompliziert, ist es am Anfang auch. Wer den Antrag einmal durchgearbeitet hat, merkt aber schnell, dass sich der Aufwand lohnt. Die Hälfte der Förderung bekommt man geschenkt, die andere Hälfte zahlt man später als zinsloses Darlehen zurück, und das in Raten, die kaum wehtun. Reicht Bafög nicht aus oder besteht gar kein Anspruch, gibt es Alternativen wie den KfW-Studienkredit. Der wird unabhängig vom Elterneinkommen ausgezahlt und lässt sich über Jahrzehnte hinweg zu fairen Zinsen zurückzahlen, was ihn gerade für Studierende aus Haushalten mit höherem Einkommen interessant macht. Manche Bundesländer legen zusätzlich eigene Förderprogramme auf, etwa für bestimmte Studiengänge oder Zielgruppen. Ein Blick in die Förderdatenbank des jeweiligen Bundeslandes kann sich also durchaus lohnen. Wichtig ist in jedem Fall, sich frühzeitig zu kümmern. Die Ämter brauchen oft Wochen für die Bearbeitung, und rückwirkende Zahlungen gibt es nur für einen begrenzten Zeitraum. Und noch etwas: Bafög ist keine einmalige Sache. Ändert sich etwas am Elterneinkommen, an der Miete oder am eigenen Nebenverdienst, sollte man das melden, denn davon hängt ab, wie viel am Ende ausgezahlt wird. Wer unsicher ist, ob ein Antrag lohnt, findet online kostenlose Bafög-Rechner für eine erste Orientierung bei der Studienfinanzierung.
Neben Bafög verdienen die meisten Studierenden auch selbst dazu, meistens über einen Minijob, um ihr Studium zu finanzieren. Bis zur aktuellen Verdienstgrenze bleibt das steuer- und sozialversicherungsfrei, und viele Arbeitgeber zeigen sich flexibel, wenn es um Klausurenphasen oder unregelmäßige Stundenpläne geht. Wer mehr Zeit hat und lieber etwas verdient, das später im Lebenslauf gut aussieht, sollte sich nach einer Werkstudentenstelle umsehen. Große Firmen suchen ständig nach Studierenden, die stundenweise mitarbeiten, oft direkt im eigenen Fachbereich. Das bringt Geld, praktische Erfahrung im Fachbereich und manchmal sogar die Zusage für den späteren Berufseinstieg. An der Uni selbst gibt es außerdem Hiwi-Stellen, also Jobs als studentische Hilfskraft an Lehrstühlen. Man unterstützt bei der Forschung, korrigiert Klausuren oder hilft bei Seminaren, alles ziemlich nah am eigenen Studium. Wer im Semester wenig Luft hat, kann stattdessen in den Ferien richtig ranklotzen, etwa in der Gastronomie oder im Einzelhandel, wo oft kurzfristig Personal gesucht wird. Eine Sache sollte man dabei aber im Hinterkopf behalten: Wer als Werkstudent während der Vorlesungszeit mehr als zwanzig Stunden pro Woche arbeitet, rutscht in die reguläre Sozialversicherungspflicht und zahlt dann deutlich mehr ab. Es lohnt sich also, die eigene Belastung realistisch einzuschätzen, statt aus reiner Geldnot zu viel zu arbeiten und am Ende die Noten darunter leiden zu lassen. Viele Hochschulen haben übrigens eigene Jobbörsen, in denen Stellen direkt auf dem Campus vermittelt werden, was die Studienfinanzierung nebenbei erleichtert.
Stipendien haben einen schlechten Ruf, den sie eigentlich gar nicht verdienen, gerade wenn es ums Studium finanzieren geht. Viele denken, die sind nur für Einser-Kandidaten reserviert, dabei gibt es allein in Deutschland mehrere Tausend Förderprogramme mit ganz unterschiedlichen Kriterien. Manche Stiftungen fördern gezielt Studierende mit Migrationshintergrund, andere legen Wert auf ehrenamtliches Engagement. Wieder andere unterstützen Studierende aus einkommensschwachen Familien. Das Deutschlandstipendium ist wohl das bekannteste Programm hierzulande, weil es staatliche Mittel mit Geld von Unternehmen und Privatpersonen kombiniert und so relativ breit vergeben wird. Ein interessantes, aber weniger bekanntes Modell sind Bildungsfonds. Dabei bekommt man während des Studiums monatlich Geld und zahlt nach dem Berufseinstieg einen kleinen Prozentsatz des eigenen Gehalts zurück, meist über einige Jahre verteilt. Für Studiengänge mit guten Jobaussichten kann sich das lohnen. Wer sich auf die Suche nach passenden Programmen macht, sollte gezielt nach Fachrichtung, Herkunft oder persönlichen Interessen filtern, da die großen Stipendiendatenbanken Filterfunktionen dafür anbieten. Auch ein gut geschriebenes Motivationsschreiben macht oft den Unterschied, da viele Stiftungen weniger auf Zeugnisnoten schauen als man denkt und stattdessen Persönlichkeit und Engagement zählen. Fristen sollte man sich früh notieren, denn manche Programme vergeben ihre Plätze schon Monate vor Studienbeginn. Wer parallel mehrere Bewerbungen schreibt, erhöht seine Chancen deutlich und sichert sich am Ende womöglich sogar mehr als nur Geld, nämlich Kontakte fürs Leben. Einige Stiftungen bieten zudem Mentoring an, was die Studienfinanzierung um eine persönliche Komponente ergänzt.
Neben zusätzlichem Einkommen entscheidet vor allem der Umgang mit den eigenen Ausgaben darüber, wie leicht sich das Studium finanzieren lässt. Die Miete ist meistens der größte Brocken, deshalb lohnt es sich, hier genauer hinzuschauen. Ein WG-Zimmer ist oft deutlich günstiger als eine eigene Wohnung und bringt nebenbei noch Gesellschaft mit sich, was gerade zu Studienbeginn nicht zu unterschätzen ist. Studentenwohnheime sind eine weitere gute Option, weil die Mieten dort meistens fair kalkuliert sind und man nicht weit zur Uni hat. Wer richtig kreativ werden will, probiert vielleicht Wohnen gegen Hilfe aus: Man wohnt kostenlos oder stark vergünstigt, kümmert sich dafür aber um jemanden im Haushalt oder in der Betreuung. Neben der Miete lohnt sich auch ein Check der laufenden Verträge, etwa beim Handy oder bei Streaming-Abos. Versicherungen für Studierende gibt es oft zu speziellen Tarifen, die günstiger sind als Standardangebote. Beim Essen hilft es, vorher zu planen statt spontan einzukaufen, und saisonales Gemüse ist meistens sowohl günstiger als auch frischer. Die Mensa ist dabei sowieso eine der billigsten Optionen, die man hat. Ein einfaches Haushaltsbuch, egal ob als App oder handgeschrieben, zeigt schnell, wo das Geld eigentlich hingeht, und hilft dabei, rechtzeitig gegenzusteuern, bevor es am Monatsende eng wird. Am Ende zählt bei der Studienfinanzierung weniger die eine große Ersparnis als die Summe vieler kleiner Entscheidungen im Alltag. Auch spontane Bestellungen summieren sich oft mehr, als man im ersten Moment denkt.